Einzelzahnimplantatbehandlung

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Die Implantatbehandlung ist eine der wirksamsten und nachhaltigsten Lösungen zur Behandlung fehlender Zähne. Es kann in den unterschiedlichsten Situationen angewendet werden, vom einzelnen fehlenden Zahn bis hin zur völligen Zahnlosigkeit. Fehlt ein einzelner Zahn, wird die Behandlung durch das Ersetzen des fehlenden Zahns durch ein Implantat und die Anbringung eines Zahnersatzes darauf abgeschlossen.

Bei Einzelzahnverlust bieten Implantate eine schnelle und ästhetische Lösung, ohne die Nachbarzähne zu schädigen. Nach eingehender Untersuchung und Planung wird für den Patienten die am besten geeignete Methode bestimmt.

  • Untersuchung und Planung: Knochenstruktur und -dichte werden mittels Röntgen und Tomographie beurteilt. Dabei werden Lage und Winkel des Implantats bestimmt.
  • Chirurgischer Eingriff: Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung in den Knochen eingesetzt. Der Vorgang dauert normalerweise 30–60 Minuten.
  • Heilungsprozess (Osseointegration): Das Implantat verschmilzt innerhalb von 2-6 Monaten mit dem Knochen.
  • Prothesenplatzierung: Das Abutment (Verbindungsstück) wird auf dem Implantat befestigt. Darauf wird eine Porzellan- oder Zirkoniumkrone angebracht.
  • Vorteile: Die Behandlung erfolgt ohne Beschleifen der Nachbarzähne. Es wird ein natürliches Aussehen und eine natürliche Funktion der Zähne erreicht. Es beugt Knochenschwund vor und schützt die Kieferstruktur.

Bei welchen Patienten ist es indiziert?

Es kann bei Patienten mit ausreichendem Knochenvolumen und -dichte, guter Zahnfleischgesundheit und unter Kontrolle befindlichen systemischen Erkrankungen angewendet werden.