Kieferorthopädische Behandlung Bei Kindern

Lächelndes Kind mit Metallbrackets und bunten Gummiligaturen, Nahaufnahme des Mundes (Symbolbild)

Frühbehandlung

Viele Probleme wie Kiefervorsprung und -enge; Bei frühzeitiger Diagnose durch einen Kieferorthopäden ist die Behandlung wesentlich einfacher und kostengünstiger.

Die Bedeutung einer frühzeitigen Behandlung und „Wann sollte mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden?“ Diese Frage gehört zu den Themen, auf die viele Menschen Antworten suchen. Obwohl eine kieferorthopädische Behandlung bei Patienten jeden Alters angewendet werden kann, hat eine frühzeitige Behandlung verschiedene Vorteile für den Patienten. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die erste kieferorthopädische Untersuchung in dem vom Kieferorthopäden empfohlenen Alter durchführen zu lassen.

Vorteile einer frühzeitigen Behandlung

Die frühzeitige Erkennung der meisten kieferorthopädischen Probleme bietet verschiedene Vorteile im Hinblick auf die Lösung des Problems. Durch frühzeitiges Erkennen des Problems kann es in wesentlich kürzerer Zeit gelöst werden. Andererseits kann durch eine frühzeitige Diagnose des Problems und eine rechtzeitige Einleitung der Behandlung durch ein entsprechendes Eingreifen sichergestellt werden, dass die kieferorthopädische Behandlung wesentlich wirtschaftlicher durchgeführt werden kann.

In welchem Alter sollte eine kieferorthopädische Behandlung beginnen?

Viele Menschen fragen: „In welchem Alter beginnt eine kieferorthopädische Behandlung?“ Die Antwort auf die Frage wird untersucht. Es ist sehr wichtig, dass die kieferorthopädische Untersuchung bis zum Alter von 7 Jahren erfolgt. Die American Association of Orthodontics empfiehlt außerdem, dass Kinder vor dem 7. Lebensjahr kieferorthopädische Kontrolluntersuchungen durchführen lassen.

Insbesondere

„Ab welchem Alter sollte eine Kieferbehandlung durchgeführt werden?“ Als Antwort auf die

Frage:

Durch die Untersuchungen in diesem Alter können Probleme in der Kiefer- und Zahnentwicklung frühzeitig erkannt werden, während das Kind noch Milchzähne im Mund hat. So können frühzeitig erkannte kieferorthopädische Probleme deutlich einfacher behandelt werden. Während die aktive Behandlung bei vielen kieferorthopädischen Patienten im Alter zwischen 9 und 14 Jahren beginnt, können Skeletterkrankungen vor dem Ende der Wachstumsphase des Kindes behoben werden.

Nach der ersten kieferorthopädischen Untersuchung kann geprüft werden, ob eine Kieferenge vorliegt, ob eine Kiefervorverlagerung oder -rückverlagerung vorliegt und ob ein Platzproblem durch frühzeitigen Verlust der Milchzähne vorliegt. Damit; Auch bei Menschen mit Problemen wie Daumenlutschen, Mundatmung und Zungenstoß kann frühzeitig mit der Behandlung begonnen werden. Daher können Probleme, die in Zukunft operativ behoben werden können, nur durch den Einsatz einfacher Geräte behoben werden.

Patienten fragen oft: „Ab welchem Alter sollte man eine Zahnspange tragen?“ Um die Frage zu beantworten: Zu beachten ist, dass es nach oben keine Altersgrenze gibt. Nach der ersten kieferorthopädischen Untersuchung beginnt die Behandlung im Rahmen des vom Arzt geplanten Behandlungsprogramms. Dieser Zeitraum liegt bei Kinderpatienten in der Regel zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr.

Bei frühen kieferorthopädischen Behandlungen werden im Allgemeinen herausnehmbare Geräte verwendet. Aus diesem Grund wird den Patienten empfohlen, die vom Arzt verschriebenen herausnehmbaren Geräte mindestens 20 Stunden am Tag zu tragen. ist für eine effiziente Durchführung der Behandlung von großer Bedeutung.

Insbesondere nach einer frühen Behandlung kann ab etwa 12 Jahren, nachdem die bleibenden Zähne durchgebrochen sind, erneut eine kieferorthopädische Zahnspange erforderlich sein. Diese Behandlung kann mit einer wesentlich kürzeren und einfacheren Behandlungsmethode durchgeführt werden. Bei frühzeitiger Behandlung können Unterkiefer und Oberkiefer nach vorne und hinten verschoben werden. Gleichzeitig können der schmale Unterkiefer und Oberkiefer verbreitert werden.

Erkrankungen, die eine kieferorthopädische Behandlung bei Kindern erfordern

  • Lücken zwischen den Zähnen: Können aufgrund genetischer Faktoren oder frühzeitigen Zahnverlusts auftreten und die Kauleistung beeinträchtigen.
  • Fehlbiss (schief stehende Zähne): Eine Fehlstellung der oberen und unteren Zähne kann zu verschiedenen Zahn- und Kieferproblemen führen.
  • Mundatmung: Längeres Atmen durch den Mund kann sich negativ auf die Entwicklung von Zähnen und Kiefer auswirken.
  • Früher oder später Ausfall der Milchzähne: Ein vorzeitiger oder später Ausfall der Milchzähne kann die Stellung der bleibenden Zähne und die Kieferentwicklung beeinträchtigen.
  • Falsches Schlucken oder Zungenstoß: Diese Situationen können dazu führen, dass die Zähne nach vorne gedrückt werden und es zu einem Platzmangel kommt.
  • Frühe Warnsignale für die Notwendigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung
  • Daumenlutschen, langfristige Verwendung von Flaschen oder Schnullern: Diese Gewohnheiten können die natürliche Entwicklung von Zähnen und Kiefer stören und zu kieferorthopädischen Problemen führen.
  • Auf die Wange oder die Lippe beißen: Eine abnormale Bissstruktur kann zu ständigem Beißen auf die Wange oder die Lippen führen, was ein Anzeichen für einen Zahnengstand oder eine Kieferfehlstellung sein kann.
  • Inkonsistenz der Gesichts- und Kieferstruktur: Das inkonsistente Erscheinungsbild von Zähnen, Lippen, Kiefer und anderen Gesichtszügen kann ein Hinweis auf zugrunde liegende kieferorthopädische Probleme sein.